Am Montag den 24.11.2014 um 16:05 Uhr wurde die Feuerwehr Niederneukirchen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert. Bei der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte man dann erkennen, dass . . . 

. . .  an dem Unfall auch ein Postbus beteiligt war. Die Zufahrt wurde uns erschwert, da die nicht am Unfall beteiligten Fahrzeuge auf der Fahrbahn umdrehten und die Einsatzfahrzeuge dadurch stark behinderten.

Nach der Ersterkundung des Einsatzleiters wurde festgestellt dass sich im Bus 3 Schüler und der Busfahrer befanden. Diese hatten sich jedoch bereits selbst befreien können und wurden bereits von Rettung und Polizei betreut. Durch diese Einsatzlage war es möglich, uns ganz auf die Rettung des PKW-Lenkers, welcher massiv eingeklemmt war, zu konzentrieren.

Nachdem die Erstversorgung durch den Notarzt durchgeführt worden war, konnten wir gemeinsam mit der Feuerwehr Weichstetten beginnen den Verletzten aus dem Fahrzeug zu befreien. Dies gestaltete sich jedoch äußert schwierig, da der PKW durch den Frontalcrash sehr stark verformt und beschädigt war.
Durch die gute Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen konnte der Verletzte den Umständen entsprechend rasch und doch schonend aus dem Fahrzeug befreit werden und anschließend mit der Rettung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Bergung des Postbusses wurde dann durch eine Fachfirma vorgenommen. Die Schwierigkeit dieser Bergung war gegeben durch die Lage des Busses in der Böschung und insbesondere der Tatsache, dass genau über die Unfallstelle eine Stromleitung führt. Somit konnte eine „Kranbergung“ nämlich nicht vorgenommen werden. Erst nach einer Stromabschaltung konnte der Bus mit Stahlseilen geborgen werden.

32 Mann der Feuerwehr Niederneukirchen standen im Einsatz. Des Weiteren waren an der Einsatzstelle die Feuerwehr Weichstetten, unser Bezirksfeuerwehrkommandant, Notärzte sowie Sanitäter des Roten Kreuzes und des Rettungshubschraubers Christophorus 10, Samariterbund, Polizei, die Energie AG sowie die Wasserrechtsbehörde der BH.

Ende dieses Einsatzes war 22:30 Uhr. Kurz darauf wurden wir dann noch zu einem Folgeeinsatz alarmiert. Bei dem geborgenen Postbus war beim Abtransport der Dieseltank leck geschlagen. Der Tankinhalt wurde durch die Feuerwehr NNK abgesaugt und die Dieselspur gebunden, sowie die Fahrbahn anschließend gereinigt.

Der Einsatz dauerte insgesamt mehr als 6 Stunden; die mehrstündige Totalsperre der Wolferner Landesstraße war notwendig, führte aber zu keinen wesentlichen Behinderungen.

Die genauen Unfallsumstände sind noch nicht bekannt, jedenfalls kam der PKW-Lenker auf die linke Fahrbahnhälfte und rammte so den Bus.

Weiterführende Links:
Feuerwehr Weichstetten
nachrichten.at
laumat.at
Foto-Kerschi.at
ooe.orf.at
Polizei.gv.at

ATV Aktuell - TV Bericht, bei Minute 07:20

oe3.orf.at Nachrichten-Podcast, bei Minute 03:15
LifeRadio Podcast

Printmedien: OÖ Kronen Zeitung und OÖ Nachrichten vom 25. November 2014


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