Der Warnruf "Baum fällt" kam . . . 

. . . überraschend, aber rechtzeitig für alle, aber der Reihe nach.

Kurz nach 08.00 Uhr kam ein LKW-Lenker auf der Thann-Straße zw. St. Florian und Hofkirchen aus uns noch nicht bekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde dabei unbestimmten Grades verletzt, aber nicht eingeklemmt, die alarmierte Rettung und deer Notarzt versorgten den Fahrer; er wurde in das Krankenhaus eingeliefert.

Die Sirenen der Feuerwehren St. Florian Markt und Hofkirchen heulten um 08.18 Uhr und 19 Florianer und 14 Hofkirchner rückten einsatzmäßig aus zum Unfallsort; um 08.21 Uhr wurde dann - aus uns vorerst nicht bekanntem Grund - nochmals alarmiert und nun die Niederneukirchner FF zur Thann-Straße entsendet. Später erfuhren wir, dass die anderen beiden Wehren nur ein Bergegerät zur Verfügung hatten, zwei sind aber Vorschrift!

Am Unfallsort waren die beiden erstalarmierten Feuerwehren bereits mitten im Einsatzgeschehen und wir mussten nicht mehr unmittelbar am LKW arbeiten. Da der Unfallsort im Gemeindegebiet Niederneukirchen lag, "durften" die beiden erstalarmierten Wehren nach der Rettung des LKW-Fahrers wieder ab- und einrücken. Die Aufräumarbeiten waren dann natürlich unsere Aufgabe, ist ja auch unser Pflichtbereich.

Die FF Hofkirchen rückte um 09.17 Uhr ab, die FF St. Florian um 09.27 Uhr.

Die FF NNK hatte 13 Mann im Einsatz, davon wurden aber 4 vorzeitig herausgelöst, damit sie ihren hauptberuflichen Tätigkeiten wieder nachgehen konnten. Für die anderen 9 Kameraden dauerten die Bergungsarbeiten bis 11.56 Uhr.

Die Fa. MITTER war anwesend mit einem Kranfahrzeug und hob den verunglückten LKW halb aus dem Graben; aufgrund der Schräglage des LKW arbeiteten wir dazu mit Seilzug seitlich, damit kein Abrutschen und Kippen passiert. Als wir dann mit dem RLF-A den LKW endgültig aus dem Graben zogen und vom Baum lösten, passierte es: die gut 20m hohe Esche begann zu knirschen und stürzte zuerst langsam, dann schnell um; zum Glück auch in die richtige Richtung, weg von den meisten von uns und von den Fahrzeugen, sodass letztlich kein Schaden entstand. Die umgestürzte Esche wurde in wenigen Minuten zersägt und in den Graben gerollt und geworfen, die Fahrbahn war vom Baum schnell befreit.

Der LKW hat uns länger beschäftigt, wir waren mit der Bergung gut 2 Stunden beschäftigt. Im gesamten Zeitraum 08.20 - 11.30 Uhr war aufgrund der Totalsperre eine lokale Umleitung erforderlich, die aber problemlos ablief.

2 Streifen der Polizei waren ebenfalls mit Umleitungs- sowie VU-Aufnahmetätigkeiten beschäftigt. Die Zusammenarbeit mit allen Einsatzkräften verlief - wie immer - sehr gut.

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