Die heurige Frühjahrsübung war erstmals eine geplante große gemeinsame Übung . . 

. . . von FF Niederneukirchen und ÖRK St. Florian, die Planungen liefen schon seit Wochen.

Kurz vor 16.00 Uhr wurde das Rote Kreuz anonym verständigt, dass eine "Alkintox" (eine durch Alkohol schwer beeinträchtigte Person) im Bereich Güterweg beim Schmidbauern sei und Hilfe brauche. Die ersteingesetzte SEW-Besatzung (SEW=Sanitätseinsatzwagen) suchte den Bereich ab und fand eine Unfallstelle mit zwei PKWs und fünf beteiligten Insassen, kurz darauf nach intensiver Lageerkundung noch einen dritten PKW mit zwei eingeklemmten Personen.

In einer Nachalarmierung wurden weitere Kräfte des Roten Kreuzes angefordert, ebenfalls wurde nun die FF Niederneukirchen alarmiert. Um 16.09 Uhr ging die Sirene kurz an zum Zeichen des "Übungseinsatzes". Insgesamt waren dann 6 SEW, 1 NEF, 1 OvD-Fahrzeug mit 17 MitarbeiterInnen des ÖRK vor Ort, von der FF alle drei Fahrzeuge mit gut 40 Mann. Fünf ÖRK-Beobachter aus Linz-Stadt waren ebenfalls vor Ort.

Die Absprache zwischen den beiden Einsatzorganisationen lief blendend, es wurde gemeinsam die Übungslage bewältigt: es galt zuerst alle verunfallten Fahrzeuge zu sichern, besonders den einen, der da völlig versteckt in einer steilen Böschung steckte. Auch ein Haufen loser Baumstämme musste zuerst noch gegen Abrollen gesichert werden.

Dann ging es an die Bergung und Versorgung der insgesamt sieben Unfallbeteiligten. Die Opfer waren professionell geschminkt und boten für die Rotkreuz-Helfer die ganze Palette an Verletzungen. In der Aufregung setzten bei einer Unfallbeteiligten die Wehen ein und sie gebar noch vor dem Abtransport ein Kind. Mutter und Kind sind wohlauf. Die anderen Verletzten wurden von den anwesenden Ärzten und Sanitätern, auch unser FW-Arzt Dr. Roman PRÜHLINGER, war vor Ort im Einsatz, fachgerecht versorgt.

Beinahe 50 Zuschauer verfolgten interessiert die Übung, eine private Drohne flog über uns und machte Fotos, die wir auch später noch zeigen werden.

Offizielles Übungsende war gegen 17.20 Uhr. Dann ging es ans Zusammenräumen; dann die Nachbesprechung vor Ort bevor es ans Einrücken zum FW-Haus ging.

Hier war alles vorbereitet: Gulasch und Bier, spendiert vom "Fimberger", rückwirkend wegen seinem 60er vom Jänner des Jahres. Danke Hans!

Resumee: eine gelungene gemeinsame Übung! 


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