Dramatische Szenen spielten sich am Ortsplatz ab: Zwei frontal zusammengestoßene Fahrzeuge standen auf der Fahrbahn, ein touchierter Bus befand sich in abschüssiger Lage. Verletzte waren im Bus eingeschlossen, schwer verletzte Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Rauch lag in der Luft, schockierte Menschen schrien – ein chaotisches Szenario, das sich den zuerst eintreffenden Rettungskräften bot.
Kurz darauf traf die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen ein. Während der Lageerkundung durch den Einsatzleiter wurden die Fahrzeuge gesichert und in Absprache mit dem Einsatzleiter des Roten Kreuzes erste Maßnahmen gesetzt. Nach der ersten Lagebeurteilung durch den Rettungsdienst wurden weitere Krankenwagen sowie Notärzte nachgefordert.
Die Feuerwehr unterstützte die Rettungsteams bei ihren Tätigkeiten an den Verletzten, stabilisierte die Fahrzeuge und bereitete alles für die Rettung der Patienten aus den Fahrzeugen mit hydraulischem Rettungsgerät vor. Gleichzeitig schritt auch die Rettung der verletzten Personen aus dem Bus voran. Mithilfe von Spineboards, Tragetüchern oder gestützt wurden die Personen zur mittlerweile eingerichteten Verletzten¬sammelstelle gebracht.
Insgesamt mussten 14 verletzte Personen aus dem Bus sowie mit schwerem Gerät aus den beiden Pkw gerettet werden.
Die frei gewordenen Kräfte der Feuerwehr unterstützten das Rote Kreuz bei der Patientenbetreuung am Sammelplatz, sodass nach 55 Minuten alle Verletzten abtransportiert werden konnten und die Übung erfolgreich beendet wurde.
Eine solche Übung erfordert auch eine entsprechende Vorbereitung. Wir bedanken uns an dieser Stelle für die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz, bei der RUD (Realistische Unfalldarstellung) für die filmreife Darstellung der Verletzten, bei der Gemeinde für die Organisation der Ortsplatzsperre, bei den Fotografen für die Dokumentation dieser Übung sowie bei partyboss.at für die Zurverfügungstellung des Busses.
Fotos: Klara Mayr, Johann Klausberger, Herbert Resch, Markus Schicklgruber






















